Edelgewürz Safran – wie gesund ist es wirklich?

Safran

Safran gehört seit jeher zu den beliebtesten Edelgewürzen. Dabei handelt es sich sogar um das teuerste Gewürz der Welt, denn ein Gramm der roten Fäden kann schon mal 20 Euro kosten. Doch das ist es vielen Personen wert, denn Safran verleiht Speisen eine kräftige Farbe und verfeinert den Geschmack. Darüber hinaus wird es aber auch in der Heilkunde verwendet, denn dem Gewürz werden zahlreiche gesundheitliche Vorteile nachgesagt. Gleichzeitig hört man immer wieder, dass Safran gar gefährlich sein soll. Doch was steckt dahinter und wie gesund ist das Edelgewürz wirklich?

Glücklich dank Safran

Safran macht glücklich – und zwar nachweislich! Denn durch den Verzehr des Edelgewürzes steigt der Serotoninspiegel. Dadurch wirkt es stimmungsaufhellend und kann auch gegen leichte depressive Verstimmungen helfen. Manche Studien haben sogar herausgefunden, dass Safran dieselbe Wirkung wie synthetisierte Antidepressiva aufweist. In diesem Sinne können Sie die Fäden als natürlichen Stimmungsaufheller nutzen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie keine zu hohen Dosierungen davon einnehmen. Im übrigen lässt sich ganz einfach online Safran kaufen.

Safran gegen Übelkeit

Bereits seit Jahrhunderten hat sich Safran als Hilfsmittel im Kampf gegen allerhand Frauenleiden bewiesen. In diesem Sinne kann er etwaige Symptome durch PMS lindern. Neben der stimmungsaufhellenden Wirkung steht dabei der beruhigende Effekt auf den Magen im Fokus. Somit kann ein wenig Safran Übelkeit lindern und bei etwaigen Magenbeschweren helfen. Gleichzeitig ist das Gewürz nicht nur aufgrund seines ausgezeichneten Geschmacks so beliebt in der Küche. Darüber hinaus wirkt es nämlich auch verdauungsfördernd, was gerade bei deftigen Speisen von Vorteil ist.

(Noch) nicht nachgewiesene gesundheitliche Vorteile durch Safran

Trotzdem Safran schon seit vielen Jahrhunderten sowohl in der Küche als auch im Heimbereich genutzt wird, sind nicht alle Wirkungen tatsächlich erforscht. Fest steht in erster Linie, dass das Gewürz Speisen veredelt und darüber hinaus für eine schöne Farbe sorgt. Obengenannte Wirkungen wurden ebenso erforscht. Dennoch gibt es noch eine Reihe an Vorteilen, welche dem Edelgewürz nachgesagt werden. So soll es helfen, die Vermehrung sowie die Lebensdauer von Tumorzellen zu verringern.

So nehmen Sie Safran zu sich

Die Verwendung von Safran beim Kochen kann bereits reichen, um von den verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren. So werden in der Regel nur ein paar Fäden verwendet, welche aber in jeder Hinsicht ausreichen. Möchten Sie das Edelgewürz jedoch gegen Übelkeit zu sich nehmen, bereiten Sie am besten einen Tee mit anderen Kräutern zu. Lassen Sie somit ein paar Fenchelsamen, einige Safranfäden und Pfefferminze ziehen. Sie können Safran aber auch anderweitig einfach in Wasser oder Milch auflösen. Alternativ können Sie ebenso Safranextrakt nutzen.

Safran ist tödlich: Das ist die Wahrheit hinter der Aussage

Immer wieder wird behauptet, dass Safran gefährlich oder gar tödlich sei. Doch inwiefern ist dieser Aussage Wert beizumessen? An dieser Stelle lässt sich sagen: Die Menge macht das Gift. Die geringe Menge an Safran, welche in der Regel verwendet wird, ist völlig unbedenklich und kann gesundheitsfördernd wirken. Sie beträgt meistens rund 0,2 Gramm. Auch eine Menge von 1,2 Gramm Safran täglich ist unbedenklich. Jedoch sollten Sie mehr als dies vermeiden, da es andernfalls zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen kann. Dies gilt für Schwangere und Kinder umso mehr. Der Verzehr von einfachen Gerichten mit Safran stellt jedoch kein Problem dar.

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